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Beobachtung am Fixsternhimmel
Frühling
Sternbild Großer Bär oder Himmelswagen:
In ihm ist das bekannte Doppelsternpaar Alkor und Mizar, welches man schon mit dem bloßen Auge trennen kann. Im Teleskop erscheint Mizar als ein weiteres Doppelsternpaar.
Polarstern und kleiner Wagen:
Im Teleskop erscheint der Polarstern als Doppelstern mit einem sehr schwachen Nebenstern.
Löwe:
Der Hauptstern Regulus ist ein Doppelsternsystem, ebenso der Schwanzstern Denebola. In der Mitte der Linie Denebola und Regulus befindet sich der Spiralnebel M96. Im Fernrohr erscheint er rundlich-oval.
Jungfrau und Haar der Berenike:
Ein schöner Doppelstern ist hier Gamma mit zwei gleich hellen Komponenten. Weiterhin interessant ist der Spiralnebel M 100. Im Teleskop erscheint er als verwaschener Nebelfleck. M53 ist ein Offener Sternenhaufen mit ca. 50 erkennbaren Sternen im Teleskop.
Sommer
Herkules:
In ihm sind vor allem die beiden Kugelsternhaufen M13 und M92 zu nennen, die einen hellen runden Bereich bilden, in dem viele Sterne verborgen sind.
Leier:
In ihr befindet sich der sogenannte Ringnebel M57. Im Fernrohr zeigt sich deutlich die Ringgestalt. Die Leier beherbergt auch ein wunderschönes Doppelstemsystern und zwar der Stern Epsilon. Sieht man mit dem bloßen Auge oder im Fernglas noch zwei Sterne, so erscheinen im Teleskop plötzlich vier eng beieinander stehende Sterne.
Schwan:
Der Kopfstern des Schwans, er trägt den Namen Albireo, ist ein wunderschönes Doppelsternsystem, in dem die beiden Komponenten deutlich verschiedene Farben haben. Die eine ist bläulich und die andere orange. Weiterhin erwähnenswert ist der Sternhaufen M39 in der Nähe vom Stern Deneb.
Skorpion:
Der Skorpion beherbergt eine Fülle von Beobachtungsobjekten für das Teleskop. An dieser Stelle sollen nur die Sternhaufen M4, M6 und M7 genannt werden.
Schütze:
Ebenso lohnenswert ist ein Teleskopspaziergang durch den Schützen mit den interessanten Kugelsternhaufen M22 und M55. Einfach zu findende Objekte sind auch die beiden Gasnebel M17 (Omeganebel) und M20 (Trifidnebel).
Herbst
Cassiopeia und Perseus:
Zwischen beiden befindet sich der offene Sternhaufen h und chi. Mit einer geringen Vergrößerung entfaltet er seine ganze Pracht. Im Perseus sieht man einen der bekanntesten Veränderlichen Sterne: Algol. Seine Helligkeit schwankt innerhalb von drei Tagen um gut anderthalb Größenklassen. Mit geübtem Auge läßt sich seine Helligkeitsänderung während einer Nacht schon verfolgen.
Andromeda:
In ihr befindet sich wohl die bekannteste Galaxie am Sternenhimmel: die Andromeda-Galaxie. Ist sie schon ohne Hilfsmittel beeindruckend, entfaltet sie doch erst im Teleskop ihre ganze Schönheit. Man erkennt einen länglichen Nebelfleck mit hellem Kern. Das Doppelsternsystem Gamma Andromeda ist ebenfalls lohnenswert zu betrachten.
Winter
Stier und Fuhrmann:
Zwei offnene Sternhaufen befinden sich in dieser Himmelsgegend. Die Plejaden und die Hyaden. Beide sind mit dem bloßen Auge zu sehen. Es ist empfehlenswert nur eine geringe Vergrößerung zu verwenden, da sonst die Stemhaufen ihre Pracht verlieren. Bei den Plejaden erkennt man dann an die 80 Sterne, die einen wunderschönen Anblick bieten. M36, M37 und M38 bilden im Fuhrmann fast eine gerade Linie. Jeder einzelne dieser Sternhaufen lohnt sich näher betrachtet zu werden.
Orion:
Hervorzuheben ist hier der Orionnebel unterhalb der Gürtelsterne. Innerhalb dieses Nebels erkennt man das Trapez. Dies sind vier Sterne, die sehr dicht beieinander liegen. Ein schwieriges Doppelsternsystem bildet Rigel, dessen Begleiter sehr lichtschwach ist.
Zwillinge:
Hier ist der Doppelstern Castor zu nennen und der offene Sternhaufen M35.
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